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"GANZHEITLICHE" TIERMEDIZIN
Akupunktur? Homöopathie?
Pflanzenmedizin?
Fragen Sie in Ihrer Tierarztpraxis nach ganzheitlicher
Medizin für Ihr Haustier!
Ob Hund, Katze, Kaninchen oder Meerschweinchen - immer
mehr Haustiere profitieren von naturheilkundlichen Behandlungen, der
"Regulationsmedizin" und physikalischen Therapien, die die herkömmliche
Schulmedizin ergänzen. Nur Tierärzte verfügen über das
notwendige Spezialwissen, um die für Ihr Tier individuell richtige
Therapie zu finden.
Wie funktioniert "ganzheitliche" Tiermedizin?
Sie verbindet die im langjährigen Tiermedizinstudium
erworbenen Kenntnisse auf dem Gebiet der Schulmedizin mit Methoden der
Regulationsmedizin. Ziel ist eine auf den einzelnen Tierpatienten und seinen
Besitzer abgestimmte optimale Therapie zur Gesunderhaltung, Heilung oder
Verbesserung der Lebensqualität. In der Tierarztpraxis werden Sie
zunächst ausführlich über die aktuellen Beschwerden, die
gesundheitliche Vorgeschichte und die Lebensumstände Ihres Tieres befragt.
Anschließend wird Ihr Tier eingehend untersucht. Häufig sind
zusätzlich Urin-, Blut-, Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen,
manchmal sogar eine Computertomografie notwendig. Erst nachdem die Diagnose
feststeht, wird ein tierärztlicher Therapieplan erstellt, der auch
regulationsmedizinische Heilverfahren und das Umfeld des Patienten mit
einbezieht.
Welche Verfahren werden häufig von Tierärzten
eingesetzt?
Akupunktur Bei der Akupunktur werden
physikalische Reize durch Nadel oder Laser an genau definierten Hautstellen,
den Akupunkturpunkten, gesetzt. Jegliche Behandlung zielt darauf ab, das nach
chinesischer Vorstellung gestörte energetische Gleichgewicht wieder
herzustellen und so die Krankheit zu heilen. Entlang bestimmter Energiebahnen
werden Punkte gereizt, die entweder Organen oder Krankheitsbildern zugeordnet
sind. Ziel der Akupunktur ist einerseits die Verbesserung der Funktion des
Einzelorgans, z.B. Niere, Haut, Leber oder Herz. Andererseits soll die
Gesamtfunktion des Organismus wieder hergestellt werden. Akupunktur wird bei
allen Tierarten in der Behandlung sowohl akuter wie auch chronischer
Krankheitsprozesse eingesetzt. Sonderformen der Akupunktur sind Akupressur
(starker Fingerdruck) und Goldakupunktur (Implantation kleiner
Goldstückchen an Akupunkturpunkten).

Akupunktur
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Homöopathie Homöopathische Mittel
werden nach einem Spezialverfahren verdünnt, das man "potenzieren" nennt.
Dabei werden nach dem so genannten Ähnlichkeitsprinzip Substanzen
verwendet, die, wenn sie von einem gesunden Tier eingenommen werden, bei diesem
ähnliche Symptome auslösen würden wie das kranke sie hat. Ein
Patient, der z. B. an einer Lungenentzündung leidet, wird mit einem Mittel
behandelt, das Lungensymptome hervorrufen kann. Angewandt werden
homöopathische Arzneimittel als Injektionslösungen, Tropfen oder
Globuli, also Zuckerkügelchen. Für Tiere gibt es auch spezielle
Mischungen aus mehreren Einzelmitteln, so genannte Komplexmittel. Dies
erleichtert die Behandlung, denn es verringert die Zahl der notwendigen
Spritzen oder Globuligaben. Behandelt werden alle Tierarten.

Homöopathische
Injektionslösung |
Pflanzentherapie Die Phytotherapie bedient sich
der Heilkraft von Kräutern, Blumen, Wurzeln oder Früchten. Anders als
bei der Homöopathie werden die Inhaltsstoffe aber nicht potenziert,
sondern als Tee, ganze Pflanze oder Konzentrat in Tropfen, Kapseln, Tabletten
oder Injektionen angewandt. Die chinesische Kräutermedizin verwendet
speziell hergestellte Granulate. Pflanzentherapeutisch tätige
Tierärzte setzen ihre Medikamente ebenfalls zur Regulierung von
Organfunktionen ein. Wichtig sind hierbei genaue medizinische Kenntnisse
über die Stoffwechselbesonderheiten einzelner Tierarten. Eine kleine Menge
Rosmarin z.B. ist unschädlich für Hunde, aber möglicherweise
tödlich für eine Katze. Phytotherapeutika werden häufig bei
chronisch kranken und bei älteren Tierpatienten als Dauermedikation
gegeben, wie z. B. Mariendistel-Zubereitungen bei Lebererkrankungen.
Physiotherapie Darunter versteht man in erster Linie
manuelle Therapieverfahren wie z.B. Massagen oder Mobilisierung zum Erreichen
einer besseren Beweglichkeit. Vor allem Patienten mit orthopädischen oder
neurologischen Problemen profitieren. Neben aktiver oder passiver
krankengymnastischer Bewegung, manchmal im Wasser, werden z.B. Lymphdrainagen,
Osteopathie oder eine klassische Massage angewandt. Zum Einsatz kommen aber
auch das pulsierende elektromagnetische Feld, die Reizstromtherapie oder die
Laserbestrahlung. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu
verbessern sowie die Muskel-, Nerven- und Gelenksfunktionen weitgehend wieder
herzustellen.

Bewegungstraining unter
Wasser |
Warum Ihr Tier unbedingt von einem Tierarzt behandelt
werden sollte
Tierärzte sind durch ihr Hochschulstudium und
jahrelange Weiterbildungen umfassend ausgebildet, sodass allein sie
abschätzen können, ob der Patient von einer schulmedizinischen, einer
regulationsmedizinischen Behandlung oder von einer Kombination aus beiden
profitieren wird. Ohne dieses fundierte Wissen stehen jedoch Diagnose wie
Therapie auf mehr als wackeligen Beinen.
Eine staatlich geregelte
Ausbildung zum "Tierheilpraktiker" gibt es nicht. Jede Person, die dies
möchte, kann sich so nennen, denn die Berufsbezeichnung ist nicht
geschützt. In den privatwirtschaftlichen Tierheilpraktikerschulen werden
unterschiedlichste "Ausbildungen" angeboten, nicht selten als Fernstudium mit
einigen Wochenendkursen. In einer solchen Teilzeitschulung kann aber niemals
ein Wissen erworben werden, das Tierärzte nach 5-jährigem
Vollzeitstudium und Zusatzausbildung besitzen. Deshalb kann ganzheitliche
Tiermedizin, die diese Bezeichnung verdient, nur von staatlich geprüften
Tierärzten durchgeführt werden - zum Wohl des Haustieres.
Bitte bedenken Sie:
Akupunktur, Homöopathie, Pflanzen- und Physiotherapie
sind, richtig eingesetzt, wichtige und wertvolle Behandlungsmethoden, um
Lebensqualität und Wohlbefinden Ihres Tieres zu verbessern und zu
erhalten. Spezialisierte Tierärzte sind hierfür die besten
Ansprechpartner! Fragen Sie doch mal Ihr Praxisteam danach!
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