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Zahnfraktur! Was nun?
Wurzelbehandlung Krone
Implantat beim Hund
Die Fraktur eines Zahnes hat nicht immer das "Aus" des
Zahnes zur Folge. In den meisten Fällen kann der Zahn erhalten werden und
muss nicht extrahiert oder chirurgisch entfernt werden. Behandelt werden muss
ein frakturierter Zahn aber in jedem Fall, da es bei Eröffnung der
Zahnpulpa zu Infektionen in den Knochen kommt. Außerdem ist eine
Zahnfraktur für das Tier schmerzhaft, was für den Patientenbesitzer
nicht immer sichtbar wird, weil Hunde in der Regel trotzdem weiter fressen,
jedoch still vor sich hin leiden.

Zahnfraktur Caninus
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Zahnfraktur M1 Unterkiefer
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Nicht behandelte infizierte Wurzelkanalerkrankungen
führen zur periapikalen Knochenentzündung (Ostitis),
Wurzelauflösung (Resorption) bis hin zu schweren Kieferabszessen, welche
nicht selten beim Hund im Bereich des P4 im Oberkiefer (Reißzahn) zu
chronischen Abszess- und Fistelbildungen und massiven Schwellungen unterhalb
des Auges führen. Diese Prozesse sind immer mit einem hohen Leidensdruck
und starken Schmerzen der Patienten verbunden.
Die Wurzelkanalbehandlung (WKB)
Um den Zahn zu erhalten, gibt es die Möglichkeit der
Wurzelkanalbehandlung. Dabei wird der Nerv gezogen, der Pulpakanal (Zahnmark)
ausgefeilt und evtl. entzündetes, nekrotisches Gewebe entfernt.
Im
Rahmen der Wurzelkanalbehandlung wird die erkrankte Pulpa mit geeigneten
Instrumenten entfernt und mit Feilen aufbereitet (infiziertes Gewebe wird
ausgefeilt); anschließend wird der Wurzelkanal mit Spüllösungen
(z.B. Wasserstoffperoxyd und Natrium-Hypochlorit) desinfiziert.

WKB mit
Headström-Feilen
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Röntgenbild
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Der so aufbereitete und dann trocken gelegte Wurzelkanal
wird nun mit einer geeigneten Wurzelfüllpaste (Sealer), einer dichten,
wandständigen und dauerhaften Wurzelkanalfüllung
(Guttapercha/Kautschuk/Thermafill) und anschließender definitiven
Füllung des Zahnes (z.B. Kunststoff) versehen.

NEM-Krone Caninus
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NEM-Krone P4
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WKB
Canini Unterkiefer vor definitiver Füllung
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Bei bereits vorhandener Infektion wird vor der definitiven
Abfüllung des Zahnes eine desinfizierende Einlage (Calciumhydroxid)
eingesetzt, die 6-8 Wochen im Zahn verbleibt.
Die Anfertigung einer
dentalen Röntgenaufnahme ist zur Beurteilung eines Zahnes mit erkrankter
Pulpa, insbesondere des Wurzelspitzenbereiches, von besonderer Bedeutung und
Voraussetzung für eine Beurteilung.
Die Krone
Insbesondere bei Hunden im Bereich der Eckzähne und
Reißzähne kommt es infolge der exponierten anatomischen Lage sowie
Form und Funktion der Zähne häufig zu schweren Frakturen mit
großem Substanzverlust, welche mit herkömmlichen Füllungen
nicht befriedigend und belastungsfähig wiederhergestellt werden
können. Zahnkronen aus verschiedenen Werkstoffen können Form und
Funktion des natürlichen Zahnes ersetzen und frakturierte und
wurzelkanalbehandelte Zähne vor erneuten Frakturen schützen.
Eine Krone hat verschiedene Aufgaben, wie z.B.: Ersatz des
für die Arbeit wichtigen Zahnes (Jagdhund, Diensthund), ästhetische
Funktion, in erster Linie aber Schutz für den wurzelkanalbehandelten Zahn
vor erneuten Frakturen.

NEM-Krone Caninus Ober- und
Unterkiefer
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NEM-Keramik-Krone Caninus
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NEM-Keramik-Krone M1
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Gold-Krone Caninus Modell
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Gold-Krone Caninus
eingesetzt
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Auch bei vollständigem Verlust der sichtbaren
natürlichen Zahnkrone durch Zahnfraktur kann bei noch erhaltener intakter
Zahnwurzel und ausreichendem Wurzelwachstum (statische Stabilität) mit
Hilfe eines gegossenen Wurzelstiftes oder verschiedener Ankersysteme die
Voraussetzung für eine künstliche Krone geschaffen werden.

Gegossener Stumpfaufbau
Caninus
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Einsetzen gegossener
Stumpfaufbau
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Einsetzen Krone auf
Stumpfaufbau
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Als Werkstoffe für die Kronen kommen je nach
Indikation Kunststoff-, NEM- (Nicht-Edel-Metall-Legierungen) wie
Chrom-Kobalt-Molybdän-, Metall-Keramik- und Vollkeramik-Lösungen in
Frage. Die Entscheidung, welches Material im Einzelfall Anwendung finden soll,
hängt vom betroffenen Zahn, dem Substanzverlust, der Belastung des Zahnes
und den individuellen ästhetischen Vorstellungen ab. Vor und Nachteile
sind in einem Beratungsgespräch mit dem Tierarzt abzuwägen.
Implantate
Als Folge von parodontalen Erkrankungen oder von
Traumata kommt es, insbesondere bei Hunden, häufig schon bei jungen
Patienten zum Zahnverlust. Hier können Implantate in Abhängigkeit von
der vorliegenden Indikation und den individuellen Voraussetzungen als Ersatz zu
ästhetisch hervorragenden Lösungen verhelfen. |

Modell
Implantat
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Implantate stellen künstliche Zahnwurzeln dar, welche
vorzugsweise aus Titan hergestellt werden und meist eine zylinderförmige
Form aufweisen. Diese werden in ein genormtes Bohrloch in den Kieferknochen
eingelassen und heilen dort ein.

Einbau
Implantat |

Implantat nach Abheilung
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Auf den kurzen, den Zahnfleischkamm durchdringenden Teil
des Implantats wird dann eine prothetische Suprakonstruktion in Form eines
Zahnersatzes ergänzt, welcher als Grundlage für den eigentlichen
Zahnersatz (Krone) dient.

Implantat Zirkonoxydkermaik-Krone
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Röntgenbild Implantat mit
Krone
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Bei der Einzelzahnversorgung oder im Rahmen der
implantatgestützten Fixierung einer Brücke z.B im Schneidezahnbereich
des Hundes arbeiten wir mit bewährten Implantatsystemen aus der
Humanmedizin.

Modell
Brücke Unterkiefer |

Brücke eingesetzt
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Für definierte prothetische Versorgungen gibt das
Zahn-Zentrum Overath eine Gewährleistung für das Abfallen der Krone
vom Zahnstumpf.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung
oder besuchen Sie einfach unsere Homepage.
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© 12/2011 |
Tiergesundheitszentrum für Kleintiere
Overath Zahn-Zentrum für Kleintiere Zahn-
Mund-Kieferheilkunde Kieferchirurgie-Kieferorthopädie
Dr. med.
vet. Dietmar Bücheler Fachtierarzt für Zahnheilkunde Kleintiere
Zusatzbezeichnung Zahnheilkunde, Prakt. Tierarzt
www.vet-med-dent.com www.tiergesundheitszentrum-overath.de |
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Fotos |
Tiergesundheitszentrum Overath |
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